Nicht-Thermische Effekte

Elektrosmog ist ein populärwissenschaftlicher Begriff, der für die Gesamtheit der einwirkenden nieder- und hochfrequenten Felder benutzt wird.

Während die thermischen Wirkungen auf den Organismus gut geklärt sind, werden in der wissenschaftlichen Fachwelt wie auch in der Öffentlichkeit weitere gesundheitsschädigende oder das Wohlbefinden beeinträchtigende Effekte diskutiert, die nicht auf der Erwärmung (allein) beruhen können.

In Studien über die Wirkungen hochfrequenter EMF des Mobilfunks auf Benutzer konnten bestimmte Effekte und Einflüsse auf den Organismus (z.B. Einflüsse auf Gehirnströme im Schlaf, Reaktionszeit, Gedächtnis, Befindlichkeit) beobachtet werden. Diese Veränderungen liegen allerdings häufig im Schwankungsbereich normaler physiologischer Werte, was die Deutung im Hinblick auf eine mögliche Gesundheitsgefährdung erschwert.

Sie zeigen jedoch deutlich, dass es neben der Erwärmungswirkung noch andere biologische Wirkungen gibt. Durch welche Mechanismen diese hervorgerufen werden, ist bis heute nicht einvernehmlich geklärt. Das heißt: Wir wissen, dass etwas passiert, wir sind uns aber noch nicht darüber einig, warum und wie es passiert.